Samstag, 10. Mai 2014

Workshops, Campolympiade und eine frische Rangerin

In der letzten Nacht bin ich einmal ganz kurz aufgewacht. Es muss geregnet haben, die Tropfen auf dem Zeltdach waren jedenfalls ziemlich laut. Gestern Abend hatte Adrian uns gesagt, dass wir bis 8 Uhr leise sein sollten, auch wenn wir schon wach waren. Etwa 7 Uhr bemerkte ich, dass alle Jungs bereits wach waren. Wir erzählten uns ganz leise ein paar Geschichten. Kurz vor halb acht weckten wir dann Adrian. Er meinte gestern auch, dass er 7:30 Uhr zum Bäcker gehen würde und alle, die bis dahin wach sind mitdürften. So gingen wir als gesamtes Team mit Adrian und auch Jeremias zum Bäcker. Der Weg war ziemlich weit, aber so wurde manchen Jungs auch wieder warm, die nachts etwas gefroren hatten. Beim Bäcker holten wir dann 20 Doppelbrötchen ab und kehrten um zu unserem Camp. In der zwischenzeit hatten die anderen Teams schon das Frühstück vorbereitet, sodass wir sofort beginnen konnten.
Es schmeckte sehr gut. Die Brötchen waren wirklich frisch und auch das Schokomüsli schmeckte mir und den anderen Rangern sehr. Anders als sonst wurde diesmal nicht direkt nach dem Frühstück abgewaschen, sondern wir versammelten uns erst zur Camprunde. Wie üblich sangen wir und hörten wieder etwas über Zinzendorf. Karl, Michi und Jeremias verabschiedeten sich nach der Camprunde, denn sie mussten im Wald etwas für die Campolympiade vorbereiten, die heute Nachmittag stattfinden sollte. Bis dahin hatten wir Freizeit, konnten aber auch zu verschiedenen Workshops gehen, die von Mona, Liesbeth, Friedrich und Adrian angeboten wurden. Es wurde gesagt, jeder soll am besten zwei Workshops mitmachen. Bei Friedrich konnte man schnitzen, Liesbeth baute kleine Sitzbänke aus Holz, Mona stellte Knöpfe aus Holzscheiben her und bei Adrian gab es einen Naturkunde-Workshop. Wie alle anderen Ranger wollte ich natürlich zuerst bei Friedrich schnitzen üben. Ich schaute mich um und sah, dass auch bei den anderen Workshops einige Ranger saßen. Adrian hatte es sich in einiger Entfernung auf einem Hügel aus gemähtem Gras bequem gemacht und erklärte bestimmt gerade den zwei Rangern, was man in der Natur alles lernen kann. Hm... Naturkunde finde ich nicht so spannend, da gehe ich erst ganz zum Schluss hin. Nach einiger Zeit war wohl Adrians Workshop beendet und die beiden Ranger kamen zurück zum Campplatz. Sie erzählten, es sei ziemlich cool gewesen und deshalb ging ich danach auch dort hin. Ich fand es tatsächlich viel interessanter, als ich geglaubt hatte.
Als schließlich begonnen wurde, das Mittag vorzubereiten, standen um die Feuerstelle zwei stabile Bänke und viele hatten etwas Geschnitztes in ihren Händen. Leider gab es nur eine einzige Feile in der Werkzeugkiste, deshalb war das mit dem Knöpfe herstellen micht so richtig möglich. Trotzdem haben sich alle Ranger sehr über die Workshops gefreut.
Pünktlich zum Mittag kehrten Karl, Michi und Jeremias aus dem Wald zurück. Sie waren also fertig. Ich freute mich schon sehr auf die Dinge, die sie gebaut haben würden, deshalb beeilte ich mich, schnell mit dem Essen fertig zu werden, damit wir keine Zeit verlieren.
Endlich setzten wir uns in Bewegung! Es dauerte nicht sehr lange bis wir am Wald ankamen. Man konnte bereits eine Schaukel sehen und auch die Seilbahn machte schon von weitem einen sehr guten Eindruck. Etwas weiter rechts waren noch vier Seile gespannt, bei denen ich aber noch keine Idee hatte, wozu die dienen sollten. Zu Beginn wurden wir der Reihe nach aufgestellt und mussten abzählen. Nun hatten wir zwei Teams, aber Adrian bestimmte noch zwei Ranger, die die Teams tauschen sollten. Wir bekamen noch die Regeln erklärt und machten uns dann daran, die verschiedenen Stationen zu meistern.
Dieser Wurf hat getroffen!
Bei der Seilbahn musste man einen Klettergurt anziehen und wurde dann bis an den Anfang gezogen. Dort konnte man sich ausklinken und sauste dann die Seilbahn entlang. Die Aufgabe war hierbei, mit einem Stock einen Baum zu treffen der ein kleines Stück neben der Seilbahn stand. Nachdem mein Team mit dieser Aufgabe fertig war, liefen wir zur Schaukel-Station. Hier mussten wir schaukeln und schließlich abspringen. Die Sprungweiten wurden danach zusammengezählt. An der nächsten Station mussten wir uns hintereinander aufstellen und mit kleinen Plastebechern Wasser zwischen den Beinen nach hinten durchgeben. Wenn der Messbecher hinten gefüllt war, wurde die Zeit gestoppt und aufgeschrieben. An Adrians Station - das war die mit den vier Seilen - erklärte er uns, dass das zwei Seilbrücken seien, die wir überqueren mussten. Ach sooooo... Na klar. Von einem Baum zum nächsten Baum war ein Seil unten und eins oben gespannt und dann von dem Baum nochmal zu einem Dritten. Das hätte mir doch eigentlich gleich auffallen müssen. Die folgende Station wurde von Friedrich betreut. Hier war zwischen zwei Bäumen ein Netz aus weißem Faden aufgespannt. Es hatte genau so viele Löcher wie wir Personen im Team waren. Die Aufgabe war, mit allen Personen im Team durchzukommen, ohne das Netz zu berühren. Für jede Person gab es dann einen Punkt. Ach ja... Kein Loch durfte zwei mal benutzt werden. Wir blieben gleich bei Friedrich, denn an seiner zweiten Station hatten wir 10 Minuten Zeit, um aus kurzen Holzstücken und weißer Schnur gemeinsam einen möglichst hohen Turm zu bauen. Bei Jeremias waren wir zuletzt. An seiner Station mussten wir nacheinander eine kurze Holzstange nehmen, senkrecht vor uns halten, daran hochgucken, uns zehn mal drehen und danach versuchen, einen Ball in eine Kiste zu werfen, die direkt vor uns stand. Das war total schwierig und ich bin nach sieben Umdrehungen einfach umgefallen. Trotzdem hat es sehr viel Spaß gemacht und einige aus unserem Team schafften es sogar. Zwischendurch bekam jedes Team eine Tüte Kekse zur Stärkung. Besonders schön war aber, dass das Wetter so gut war. Obwohl sogar Regen angesagt war, schine die Sonne und es war warm und trocken. Die Olympiade war schließlich beendet und während Jeremias, Karl und Michi noch abbauten, lief ich mit allen anderen schon zurück zum Campplatz.
Bis zum Abendbrot war noch Freizeit, doch Langeweile kam nicht auf. Kurz nachdem wir alle wieder bei unseren Zelten waren, erblickten wir an der Einfahrt zu dem Feldweg ein schwarzes Auto mit einem Mädchen aus dem Kakadu-Team. Adrian schlug vor, dass wir uns alle nebeneinander an den Weg stellen sollten, um sie mit einer Laola-Welle zu begrüßen. Das funktionierte super und sie war echt glücklich, angekommen zu sein.
Wenig später sah ich, wie ein anderes Mädchen aus dem Kakadu-Team zu Adrian ging. Sie wollte ihre Aufnahmeprüfung ablegen und kam wenige Minuten später freudestrahlend zurück. Sie hatte es geschafft und würde zur nächsten Camprunde ihr neues Halstuch verliehen bekommen! Jetzt wollte sie auch unbedingt noch ihre Werkzeugprüfung ablegen. Adrian nahm sich sein Cajon, setzte sich in den Hackbereich und ließ sich von ihr alles mögliche übers Holz hacken erklären. Schließlich sollte sie es ihm kurz vorführen. Dazu musste Adrian aufstehen und bemerkte dabei plötzlich, dass er an der Absperrleine des Hackbereiches festgebunden war! Ein Junge aus unserem Team hatte heimlich eine Gürtelschlaufe an die Absperrung geknotet. Wir freuten uns alle sehr über den gelungenen Streich und auch Adrian lachte darüber. Das hat vorher noch niemand bei ihm geschafft!
Leider fing es an, leicht zu regnen, als wir gerade Nudeln für das Abendessen kochten, doch nach 20 Minuten war auch dieser kleine Schauer überstanden. Wie erwartet schmeckten die Nudeln köstlich. Abgewaschen wurde diesmal wieder sofort und dann war es auch schon wieder Zeit für die Camprunde mit Gesang, Geschichte und Aufnahmeprüfung. Nach der Geschichte sollten alle ihre Augen schließen. Dann fragte Liesbeth, wer denn so wie Zinzendorf mit Jesus leben will. Später erfuhr ich, dass sich zwei Ranger gemeldet haben. Das ist total cool!
Bevor wir ins Bett mussten, putzten wir noch unsere Zähne. Im Zelt hatten wir dann noch etwas Zeit, um uns Witze zu erzählen. Dabei mussten wir oft so sehr lachen, dass Adrian - der noch mit den anderen Leitern draußen saß - mehrfach zur Ruhe mahnte. Schließlich schliefen wir ein.

Freitag, 9. Mai 2014

Auf zur Stammfahrt!

Heute bin ich mal wieder bei Mona aufgewacht. Zuerst schaute ich mich nach meinem Kumpel Krümel um. Ich sah ihn nirgends, hörte ihn aber leise schnarchen. Er lag unterm Bett und hatte alle vier Beine von sich gestreckt. Das sah irgendwie lustig aus. Ich stupste ihn an. "Hey Krümel! Heute fahren wir auf Stammfahrt!" Er guckte mich ganz verschlafen an und murmelte irgendwas unverständliches. "Komm, lass uns was spielen!", schlug ich vor. Während Mona ihre Sachen packte, spielten wir verstecken.
Die Zeit verging wie im Fluge und schließlich klingelte Karl an der Tür. Er hatte schon mit Adrian das große Gemeindeauto beladen und nun fehlte nur noch die Verpflegung, die hier bei Mona, Krümel und mir lag. Wir räumten alles ein und ich sprang mit den anderen ins Auto. "Wie lange fahren wir denn?", fragte ich ziemlich neugierig. "Bis wir da sind.", antwortete Karl mit einem Augenzwinkern, "Vielleicht eine halbe Stunde."
Es kam mir viiiiel länger vor. Schließlich erreichten wir doch den Campplatz. Wow! Das wird meine erste richtige Stammfahrt! Ich war sehr aufgeregt und erkundete sofort die Umgebung. Mona ermahnte mich, ich solle unbedingt immer in Sichtweite zum Auto bleiben und auf gar keinen Fall in das Getreidefeld gehen. Krümel und ich sahen einen großen Eichenbaum und ich half ihm, dort hochzuklettern. Hier hatten wir eine sehr gute Aussicht. Jetzt kam auch gerade Michi, der in den letzten Stunden Holz geschlagen hatte und nun viele lange Holzstangen von seinem Auto ablud. Karl und Mona liefen nun gemeinsam zu einem Wald in der Nähe. Sie wollten irgendetwas vorbereiten, sagten aber nicht, was das wohl sein mochte. Krümel und ich schlichen uns hinterher aber auf halbem Wege zum Wald erwischte uns Karl. Da waren wir wohl nicht leise genug. So gingen wir halt zurück zum Campplatz und spielten dort. Etwas später, als Karl und Mona längst zurück waren, fuhr Michi los, um die anderen Ranger aus unserem Stamm vom Bahnhof abzuholen. Wir freuten uns sehr, uns alle wieder zu sehen. Unser Schneeleopardenteam war übrigens größer als die beiden anderen Teams zusammengenommen! Nur ein Junge aus unserem Team konnte nicht dabei sein. Weil wir so viele waren, durften wir für uns die Jurte, also das ganz große Zelt aufbauen.
Da war die Jurte schon fast fertig aufgebaut
Es halfen alle mit und so dauerte es nicht lange, bis es fertig war. Oben am Jurtenpfahl war die Flagge befestigt und wehte im ziemlich starken Wind. Links und rechts neben der Jurte wurde jeweils eine Kohte aufgestellt. Eine für die Füchse und eine für die Kakadus. Bei uns in der Jurte durften noch Karl und Jeremias schlafen. Das Wetter war leider nicht so sonnig. Bevor die anderen vom Bahnhof kamen, hat es sogar ziemlich stark geregnet. Jetzt war es aber nur noch bewölkt.
Jedenfalls gab es auch bald Abendbrot. Überm Feuer in einem Topf briet bereits Fleisch für die Rangerdöner und auch die Fladenbrote lagen schon bereit. Einige Ranger schnitten Gemüse und bereiteten die Soße vor. Wie beim NTS vor zwei Monaten war der Rangerdöner, den Adrian für mich machte, viel zu groß. Zum Glück half mir Krümel dabei, ihn aufzuessen. Kaum zu glauben, dass mein kleiner weißer Freund so viel essen kann! Nach der Mahlzeit und dem Abwasch gab es eine Camprunde mit Musik und einer Geschichte über einen Adligen namens "Zinzendorf". Es war schon ziemlich dunkel, als wir schließlich Zähne putzen sollten.

Adrian mit Wachsfackel
Jetzt wurden die Wachsfackeln ausgeteilt, die vor einiger Zeit mal bei uns vor der Tür standen. Immer eine Fackel für zwei Ranger. Plötzlich wurde mir auch klar, wo wir hingehen würden. Karl und Mona hatten für uns am Nachmittag schon die Wanderung rausgesucht! Es war eine echt coole Wanderung. Irgendwann waren die Fackeln leider abgebrannt und wir mussten auf unsere Taschenlampen zurückgreifen.
Ich fand es auch toll, dass wir mal so lange wach bleiben durften, es war nämlich schon 23 Uhr, als wir uns schließlich in unsere Schlafsäcke verkrochen.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Krümel und Einkauf

Juhuuuuu! Heute darf ich zu Mona fahren, damit sie meine Kluft fertig näht! Bevor Adrian zur Arbeit gefahren ist, hat er mich noch bei ihr vorbei gebracht. Ich musste ziemlich still sitzen, als sie mir die Kluft anprobierte. Uuhhh... Am Bauch war die noch viiiiel zu eng! Hm... Ob ich in letzter Zeit zu viel gegessen habe?
Nach einer Stunde musste Mona dann auch los und ich blieb da. Mona hat einen Balkon und hier konnte ich stundenlang die vorbeifahrenden Autos beobachten. Plötzlich hörte ich hinter mir in der Küche ein Geräusch. Ich drehte mich um und lauschte. Da war doch was! Oder Jemand! Ich versteckte mich und blickte ganz vorsichtig um die Ecke. Da! Nanu? Wer ist das denn? Ich blieb in meinem Versteck. Dort in der Küche war ein kleiner Eisbär damit beschäftigt, auf den Küchentisch zu klettern, auf dem meine Kluft lag. Was er wohl vor hat? Ich schlich mich leise an. Er hatte mich wohl nicht bemerkt, denn als ich mit einem großen Satz an ihm vorbei auf den Tisch sprang, erschrak er sich sehr und fiel rückwärts vom Stuhl auf den Boden --- und blieb dort bewegungslos liegen. Oh nein! Ob er sich verletzt hatte? Ich wollte ihm doch nur einen kleinen Schrecken einjagen! Ich sprang wieder vom Tisch herunter und stupste ihn an. Er kann kaum älter als zwei Jahre sein. Langsam öffnete er ein Auge und danach das Andere. "Hast du dir weh getan?", fragte ich ihn. Er sah sehr ängstlich aus und nickte langsam. "Oh, das wollte ich nicht. Tut mir echt leid!", stammelte ich. "Wie heist du denn?" Jetzt drehte er sich auf seinen Bauch, betastete mit seiner linken Pfote seinen Kopf und schaute mich ganz ängstlich an. "Du musst keine Angst vor mir haben", versuchte ich ihm mit einer zuckersüßen Stimme zu beruhigen, "Ich bin Flocke. Wollen wir Freunde sein?" Ich lächelte ihn an. Jetzt lächelte er auch ein bisschen und sagte ganz leise "Krümel". Ich sah ihn an. "Krümel? Ist das dein Name?", wollte ich wissen. Wieder nickte er. "Cool! Freut mich, dich kennen zu lernen! Wie alt bist du denn, Krümel?" Er überlegte eine Weile und sagte schließlich "Zwei" "Lass uns auf das Sofa klettern", schlug ich vor, "Ich gieße dir noch etwas Milch ein."
Mein kleiner Freund Krümel
Irgendwie redet er nicht besonders viel, verfolgt aber mit wachen Augen ganz genau, was ich mache. In den nächsten Stunden erfuhr ich nach und nach einige Dinge über ihn. Sein Geburtstag ist am 29. November, also nur zwei Wochen nach meinem! Aber ich bin schon drei Jahre alt. Genau wie ich liebt er auch den Winter. Er wohnt bei Mona und hat mich schon oft gesehen. Er ist wirklich schüchtern, deshalb hat er sich immer versteckt gehalten und wollte auch nie, dass Mona mir von ihm erzählt. Er ist zwar nicht bei den Rangern, findet aber unsere Halstücher so cool, dass er auch ein gelbes Halstuch bekommen hat.
Nach und nach taute er immer mehr auf und es macht echt Spaß, mit ihm zu spielen. Meistens spielen wir verstecke, aber er kennt die Wohnung viel zu gut, sodass ich da keine Chance hatte. Irgendwann kehrte Mona zurück und noch etwas später auch Adrian. Die beiden besprachen nun die gesamte Verpflegung auf der Stammfahrt und schrieben eine lange Liste mit Dingen auf, die noch einzukaufen waren. Mir lief schon bei den Gedanken daran das Wasser im Munde zusammen und es genügte einen Blickkontakt mit Krümel, um zu wissen, dass es ihm nicht anders erging. Schließlich gingen Mona und Adrian auf Einkaufstour. Dazu nahmen sie zwei Fahrradtaschen und Adrians großen Rucksack. Krümel und ich durften auch mit, nur in den Taschen war diesmal rückzu kein Platz. Ich habe noch nie einen so vollen Einkaufswagen gesehen. Mona und Adrian mussten ziemlich gut packen, um alles nach Hause bringen zu können. Trotzdem musste Adrian noch eine ganze Menge Einkauf in die Hand nehmen. Sehr genial war auch, wie Mona die Preise im Kopf zusammengerechnet hatte. Sie schätzte den Einkauf auf etwa 100€ und an der Kasse waren es genau 100,61€.
Zurück in Monas WG bemerkten wir erst, wie hungrig wir waren. Ein Nudelauflauf war schnell gemacht und so füllten wir unsere Bäuche. Nachdem Adrian nach einiger Zeit wieder gegangen war, machte Mona mit meiner Kluft weiter. Ein paar Knöpfe später war sie auch schon fertig. Ich zog die Kluft gleich an und bedankte mich. Krümel findet die Kluft auch toll, aber ihm passt sie nicht. Wir spielten noch ein bisschen "Ich sehe was, was du nicht siehst" und schliefen schließlich ein.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Bald gibt es ein neues Fahrrad

Gestern und vorgestern hat Adrian sich ganz viel um ein neues Fahrrad gekümmert. Er hat bei einigen Fahrradläden angefragt, ob sie ein passendes Modell für seine Ansprüche anbieten können. Ein Laden hat tatsächlich etwas passendes. Heute Abend kam er mit gaaaanz viel Bargeld nach Hause, was er für das neue Fahrrad braucht. Am Freitag will er es dann abholen. Sonst haben wir noch die ganze Wohnung aufgeräumt für einen Versicherungsvertreter, der heute zu Besuch war. Wenn das neue Fahrrad irgendwann mal geklaut werden oder kaputt gehen sollte, bekommt Adrian wenigstens von der Versicherung Geld für ein Neues.

Montag, 5. Mai 2014

Ausruhtag

Hallo liebes Tagebuch,

heute war nur eins angesagt: Ausruhen. Adrian war eh arbeiten und so konnte ich ganz in Ruhe entspannen. Abends haben wir uns dann noch die Fotos von der Kanutour angeschaut.

Sonntag, 4. Mai 2014

NKTT, letzter Tag

Brrrrrr... Ich hielt krampfhaft dagegen, als Adrian versuchte, seinen Schlafsack zu öffnen. Draußen war es eisig! Normalerweise macht mir Kälte ja nichts aus, aber diesmal war es wirgendwie zu gemütlich in Adrians Schlafsack. "Du kannst dich gerne wieder in meine Mütze kuscheln", sagte er, "aber ich muss jetzt aufstehen. Wir wollen ja nachher weiter." Ich konnte jetzt schon sehen, dass unsere Zeltplane von unten völlig vereist war und auch die Wiese glitzerte durch die gefrorenen Tröpfchen auf den Pusteblumen. Auf dem Kanu war eine dicke Frostschicht und Klausi zeigte uns eine seiner Socken - sie war komplett vereist. Die Temperatur muss demnach deutlich unter dem Gefrierpunkt gewesen sein. Einen der Ausbilder hörte ich nun  sagen, es sei "an der Zeit 's Gepäckle z'sammepacke". Ich fragte Adrian was er meint. Das war wohl schwäbisch und sollte bedeuten, dass wir zusammenpacken sollen. Nach dem Frühstück luden wir unser Gepäck ins Auto, sodass wir nur noch etwas Proviant und die nötigsten Dinge mit uns führten.
Auf einem Seitenarm der Unstrut paddelten wir nun entlang. Es war teilweise sehr schmal, wenn Bäume und Büsche direkt im Wasser standen, an anderen Stellen aber auch sehr flach, wenn der Fluss breiter wurde. Dann mussten wir "treideln", also aussteigen und das Kanu an der Treidelleine ziehen. Dabei setzte sich Klausi zwei mal unfreiwillig ins Wasser, weil er auf dem mit Algen überwachsenen Untergrund ausrutschte. Wir paddelten auch an einer tote Ente vorbei, von der die Beine senkrecht aus dem Wasser in die Höhe standen. Das sah urkomisch aus. Nach einigen Stunden erreichten wir ein Wehr, an dem wir die Boote umtragen mussten. Wie gut, dass unser Gepäck schon größtenteils mit den Autos mitgenommen wurde. Hinter dem Wehr paddelten wir nur noch ein sehr kurzes Stück, bevor wir am Zielpunkt ankamen. Hier zogen wir die Kanus aus dem Wasser, säuberten sie und luden sie auf den großen Kanuhänger. Anschließend stiegen wir in die Autos ein und fuhren dorthin zurück, wo die ganze Tour ihren Anfang genommen hatte: Zum Kanuclub Sömmerda.
Es war schon ziemlich spät, daher gab es leider doch nicht die versprochene Gelegenheit zum duschen, sondern gleich die Lobpreiszeit und einen kurzen Gottesdienst mit Abendmahl. Danach gab es eine "schriftliche Prüfung". Ich hatte schon Angst, dass Fragen zum Bootsbau kommen, denn da habe ich nicht ganz so genau aufgepasst. Es war aber nur ein Fragebogen als Auswertung zum NKTT. Zuletzt bekam jeder von uns seine Teilnahmeurkunde und den NKTT-Aufnäher.
Gemeinsam mit Jakob und Jonathan treten wir also den Rückweg nach Dresden an. Zu Hause angekommen gab es noch einiges zu tun: Wäsche waschen, aus- und aufräumen und etwas zu Essen machen. Das mit dem Essen erledigte ich ganz alleine. Ich toastete ein paar Scheiben Toastbrot, schmierte Butter drauf und belegte sie mit Käse oder Salami. Das war wirklich lecker.

Samstag, 3. Mai 2014

NKTT, Tag 3

Heute Nacht hat es zwar nicht geregnet, besonders gut geschlafen hatte ich trotzdem nicht. Immerhin durfte ich die ganze Nacht in Adrians Schlafsack sein. Irgendwas muss ich wohl geträumt haben, bei dem ich meine Krallen gebraucht habe, denn Adrian wachte ruckartig auf und griff nach mir. Da bemerkte ich, dass ich ihn wohl versehentlich im Schlaf über den ganzen Oberarm gekratzt hatte. Das tat mir sehr leid und ich bat ihn um Entschuldigung. Es blutete ein klein wenig, aber er nahm einfach sein T-Shirt und wickelte es um seinen Arm, damit der Schlafsack kein Blut abbekommen würde.

Nach dem Frühstück zeigten uns die Ausbilder die Windwasserstrecke und führten uns auch gleich praktisch vor, wie man dort am besten durchkommt. Nun sollte jedes Boot ein mal die Strecke abfahren. Adrian und ich rannten immer nebenher um Fotos zu schießen. Das war ein Spaß! Klausi und er waren schließlich die letzten. Ich war mir erst nicht ganz sicher, ob ich auch mitfahren sollte, doch Adrian versprach mir ein großes Eis, falls wir kentern würden. Nun... Ich habe kein Eis bekommen. Das Wetter war heute echt schön und wir packten unsere Sachen ein, damit wir flussabwärts paddeln können. Wir nahmen die Ranger-Flagge in unserem Boot mit. Über Stromschnellen, ruhiges Gewässer und auch durch enge Stellen gelangten wir zu dem Platz, an dem wir unsere Mittagspause einlegten. Wir aßen alles auf, was in dieser großen blauen bis zum Rand gefüllten Essenstonne drin war, so hungrig waren wir. Als zum Schluss noch Möhren und Frischkäse übrig war, wurde der Frischkäse eben als Dip für die Möhren benutzt.
Nach dem Essen gab es noch eine Wurfsackübung. Danach stiegen wir wieder ein und setzten die Fahrt fort, bis wir an eine Brücke gelangten. Hier wurden die Boote auf einen Hänger geladen und wir fuhren gemeinsam mit den Autos zu unserem nächsten Biwakplatz. Hier gab es noch einige Seminare, wir bauten unser Lager auf und schließlich war es an der Zeit, Abendbrot zuzubereiten. Unser Team hatte leider nur einen einzigen Spirituskocher, sodass die Mahlzeit für fünf Männer und mich erst fertig wurde, als die anderen Teams schon mit ihrem Abwasch beschäftigt waren. Damit es schneller ging, aßen wir nun alle gleichzeitig aus dem Topf. Es war eine Mischung aus Couscous, angebratenen Zwiebeln, 10 Bockwürsten, Tomaten, Mais und Erbsen. Die Mahlzeit war auch gut gewürzt und schmeckte nicht schlecht. Dazu tranken wir Brennesseltee, den Adrian aus zarten Brennesselspitzen zubereitet hatte.
Als wir schließlich auch unser Geschirr abgewaschen hatten, fuhren wir gemeinsam in den Booten ein kleines Stück flussabwärts. Es war schon richtig dunkel. Wir hatten auch die Instrumente dabei und erreichten schließlich eine Stelle im Fluss, an der ein Seil gespannt war. An diesem Seil sollten wir nun hinten unsere Boote festmachen. Vor uns war die Feuerschale mit vier Ketten und Seilen so gespannt, dass sie die Wasseroberfläche nur ganz leicht berührte. Das Boot mit drei Ausbildern fuhr nun vorsichtig zur Feuerschale und entzündete das Feuer. Zuerst sahen wir es nur glimmen, doch dann startete plötzlich ein richtiges Feuerwerk! In unseren Booten sitzend bestaunten wir nun dieses Schauspiel. Mitten in der Nacht, irgendwo auf einem Fluss, vor 17 Royal Rangern in ihren festgemachten Kanadiern, aus einer Feuerschale, die über den Fluss gespannt war stieg ein Feuerwerk auf. Niemand sprach ein wort, so gebannt waren alle von der Atmosphäre. Auch mehrere Minuten nach dem Feuerwerk schauten noch alle auf das Feuer. Schließlich wurden einige Lobpreislieder angestimt, die mit Gitarre und Cajon begleitet wurden. Auf den Lobpreis folgte auch noch eine kurze Andacht, wieder über Leiterschaft. Es wurde inzwischen auch merklich kühler und selbst Adrian war der Meinung, es wäre an der Zeit, in den warmen Schlafsack zu schlüpfen. Diesmal packte er einen Fuß in ein Handtuch und den anderen in einen Pullover ein. Ich kroch ebenfalls wieder in seinen Schlafsack und so wärmten wir uns gegenseitig. Über meine Pfoten hatte ich dicke Socken gezogen, dass ich Adrian nicht versehentlich wieder kratzte. In unserem Biwak übernachtete nicht nur unser vierköpfiges Team, sondern auch noch drei der Ausbilder.

Freitag, 2. Mai 2014

NKTT, Tag 2

So schlecht habe ich schon lange nicht mehr geschlafen. Der Regen tropfte die ganze Nacht auf unser Biwak und ein bisschen Wasser lief auch hinein. Dazu noch ein kühler Wind und der plätschernde Fluss... Adrians Mütze, in die ich mich eingekuschelt hatte war auch komplett nass und nachdem ich irgendwann das vierte oder fünfte mal aufgewacht bin, kroch ich zu Adrian in den Schlafsack. Hier war es etwas wärmer. Bei der Aktion ist er auch aufgewacht, meinte aber, er habe ähnlich unruhig geschlafen und es sei schon okay, obwohl er und sein Schlafsack durch mein nasses Fell nun auch nicht mehr trocken waren.
Als es langsam hell wurde, regnete es zwar nicht mehr so wie in der Nacht, es war aber trotzdem ein sehr ungemütliches Wetter. Zum Frühstück gab es ganz frisches Brot, was sogar noch warm war. Ich hatte großen Hunger und schaffte zwei dicke Scheiben mit Nutella und eine Schale Müsli.
Bevor die Seminare für heute starteten, gab es eine kurze Andacht über Leiterschaft. Davon habe ich nicht so viel verstanden, aber ich bin ja auch kein Leiter.
Den ganzen Vormittag lang wurden verschiedene Paddelschläge gezeigt, erklärt und schließlich ausprobiert. Jeder fuhr mal einzeln und mal zu zweit in einem Kanadier (So nennt man die Kanus auch). Nach dem Mittag zogen alle einen Neoprenanzug an, die einen hatten, denn es sollte eine Kenterübung stattfinden, bei der auf jeden Fall jeder nass werden würde. Zuerst spielten wir aber noch ein paar Spiele mit den Paddeln. Das war ganz lustig. Wir standen im Kreis, jeder mit seinem Paddel und auf Kommando ließ jeder sein Paddel los und griff das seines linken (Hip) oder rechten (Hop) Nachbarn. Ein anderes Spiel war, dass jemand in der Mitte stand mit einem Paddel, es losließ und einen Namen rief. Der gerufene musste nun so schnell er konnte das Paddel auffangen, bevor es auf dem Boden landete. Wenn er es nicht schaffte, war er an der Reihe. Das nächste Spiel wurde mit Booten ausgetragen. Zwei Teams mit jeweils vier Booten versuchten, einen Ball nur mit hilfe der Paddel unter den Steg zu schlagen und natürlich auch das gegnerische Team daran zu hindern. Bei diesem Spiel lehnte sich tatsächlich jemand im wahrsten Sinne des Wortes zu weit hinaus und --- sorgte dafür, dass die Kenterübung etwas vorgezogen wurde. Ich beobachtete vom Ufer aus, wie Klausi und Adrian nun das gekenterte Boot bargen. Das ging ziemlich schnell, muss aber sehr anstrengend gewesen sein, denn Adrian hatte ganz schön zu tun, das gekenterte Boot aus dem Wasser zu ziehen. Das Spiel mit dem Ball ging noch ein wenig weiter, bis ein Team fünf Punkte hatte. danach sollten die beiden Teams versuchen, sich gegenseitig zu kentern. Das klappte auch recht gut und Adrians Boot war das letzte ungekenterte Boot. Klausi und er kenterten sich dann selbst, um die Rettung auch auszuprobieren. Danach legten alle Boote am Ufer an und wurden nach und nach herausgezogen. Adrian nutzte die Zeit, um noch etwas zu schwimmen.
Als nächstes konnte sich jeder noch warm abduschen, bevor es noch einige Seminare zu verschiedenen Kanu-Themen gab. Heute wurde auch ein richtiges Feuer angezündet, an dem wir uns wärmen konnten. Zum Abendbrot gab es leckeren Kartoffelbrei, angebratene Schinkenwürfel und Gurkensalat. Auch Andacht und Lobpreis fehlten nicht und so ließen wir den Abend locker am Feuer ausklingen.

Donnerstag, 1. Mai 2014

Auf dem NKTT

Hallo liebes Tagebuch,

heute ist es soweit, wir brechen endlich auf zur Kanutour! Zum Glück wurden wir von Jonathan mit Auto abgeholt, so konnte Adrian nicht nur die zwei Seesäcke mitnehmen, sondern auch noch sein Cajon. Die Fahrt dauerte etwa zwei Stunden. Es war bewölkt und ab und zu fuhren wir durch Regenschauer. Bei der Ankunft regnete es aber nicht. Hier trafen wir zwei Freunde wieder: Jakob war vor zwei Monaten mit auf dem NTS und Felix haben wir auf der langen Nacht im Vogtland kennen gelernt. Jetzt hielt Adrian ausschau nach einem Ranger namens Klaus, der auch in drei Wochen mit zum NTT in die Eifel fahren wird. Klausi war schnell gefunden. Überrascht stellten wir fest, dass er mit großem Abstand der älteste Teilnehmer war, denn er war fast dreimal so alt wie Adrian! Die beiden verstanden sich sehr gut und beschlossen sogleich, sich als eine 2er-Bootsbesatzung zusammenzutun. Jonathan, und Jakob fanden sich ebenfalls zu einer Bootsbesatzung zusammen und da immer zwei Bootsbesatzungen ein Team bilden sollten, lag es nahe, dass wir uns mit Klausi, Jakob und Jonathan zusammentaten.
Das Wetter hatte sich wieder verschlechtert. Es regnete jetzt fast durchgängig. Nachdem wir alle die Teilnehmerlisten unterschrieben hatten, sollten wir teamweise unsere Biwaks aufbauen. Jakob hatte eine große Zeltplane dabei, Adrian einige Abspannleinen, Klausi Heringe und dann jeweils noch eine Plane von Jonathan und Adrian. Zwischen zwei Bäumen spannten wir nun ein Seil sehr straff, spannten die Zeltplane darüber, spannten sie ab und legten die Planen unter. Schon war das Biwak fertig.
Der Rest des Tages wurde mit Workshops gefüllt. Wir lernten einige Paddelschläge kennen, den Aufbau der Kanus, lernten einiges über Strömungen und die Ausrüstung. Jeder musste sich dann eine Schwimmweste und ein Paddel auswählen. Auch dabei gibt es einige Dinge zu beachten, die uns genau erklärt wurden. In meiner größe gab es leider weder ein Paddel noch eine Schwimmweste, also werde ich mich wohl immer irgendwie bei Adrian anbinden.
Die Leute hier sind echt nett zu mir. Manche sprechen zwar ein wenig anders, als ich es aus Dresden gewöhnt bin, aber nach kurzer Zeit habe ich fast alles verstanden. In Bayern und Baden-Württemberg ist das eben etwas ... anders.
Zum Abendbrot wurden auf Spirituskochern (auch "Trangia" genannt) Spaghetti gekocht. Nach dem Abwaschen gab es einen Dia-Vortrag. Ich habe noch nie vorher einen Dia-Projektor gesehen. Das ist total cool, wie dieser Wagen mit den kleinen Dias immer weiterrückt und die Dias nacheinander in den Projektor schiebt. Zum Schluss wurde ein Bild an die Leinwand gestrahlt, auf dem ein Lagerfeuer zu sehen war. Währenddessen hörten wir noch eine kurze Andacht über Leiterschaft von Felix, unserem Camppastor, der sich kurz vor der Fahrt einen Fuß gebrochen hatte und deshalb mit Schiene, Verband und Krücken dabei war. Er nimmt die blaue Zacke "Ein Royal Ranger ist tapfer" sehr ernst. Das find ich klasse!
Jetzt war es schon ziemlich spät und wir legten uns in unser Biwak. Es regnete zwar immernoch, aber das Biwak war ziemlich trocken.

Dienstag, 29. April 2014

Packen für die Kanutour

Übermorgen fahren wir endlich aufs NKTT! Dafür mussten wir uns heute um unser Gepäck kümmern. Die Packliste war ziemlich lang und der wasserdichte Packsack wurde immer schwerer. Das war aber okay, denn wir würden ja mit Auto fahren. Adrian packte sogar sein Cajon ein und seine Kamera. Diese wurde natürlich besonders sorgfältig vor Wasser geschützt.

Zum Hauskreis bin ich dann nicht mitgekommen, aber als Adrian wieder hier war, brachte er auch noch seinen Bruder mit, der ihm die Haare schneiden sollte. Ausgerüstet mit einem Barttrimmer verschwanden die beiden unten ins Bad. Neugierig folgte ich ihnen und schaute durchs Schlüsselloch. Es sah lustig aus, wie Adrians Haare an einer Seite vom Kopf noch lang und auf der anderen Seite kurz waren. Jetzt sieht man wieder die drei Narben auf Adrians Hinterkopf, die aussehen, wie als hätte ihn eine große Raubkatze (Ein Schneeleopard vielleicht?) gekratzt.